Am 08.11.2018 um 19:30 Uhr präsentieren wir die Multivisonsshow von Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner im Sitzungssaal der Gemeinde Röttenbach. 

Der Eintritt ist frei. Spenden sind nicht für den Vortrag erbeten, sondern für unsere Projekte (Nähprojekt in Paraguay, Armen- und Krankenhilfe in Peru, Kooperative in Indien und Patenschaftsprojekt im Niger)

Die Verbindung von grandioser Berglandschaft, persönlichen Reiseerlebnissen und Fairem Handel macht den besonderen Reiz der Multivisionsshow aus. Mit ausdrucksstarken Fotos entführen Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner die Zuschauer in die eisigen Höhen der Anden. Für den Vortrag haben sie sieben Reisen nach Peru, Bolivien und Chile unternommen. Im Valle Sagrado besuchten die beiden Fotojournalisten mystische Inka-Ruinen und eine Kleinbauernfamilie, die fair gehandelten Kaffee mit dem sagenumwobenen Namen Machu Picchu produziert. Sie schlenderten durch Cuscos reich verzierte Kolonialkirchen, stiegen in eine Fairtrade-gesiegelte Goldmine hinab, tauchten in Perus farbenprächtigsten Karneval ein und schliefen auf einer Schilfinsel im tiefblauen Titicacasee.

Nach einer viertägigen Trekkingtour in Boliviens abgelegener Apolobamba-Region zelebrierte ein Kallawaya-Arzt ein bewegendes Opferritual für die zwei. Dass der Faire Handel nicht nur Armut reduzieren, sondern auch uralte Traditionen bewahren kann, erlebten Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner beim Besuch von Aymara-Indígenas, die am Ufer des gigantischen Salar de Uyuni das Wunderkorn Quinoa kultivieren.

In der glasklaren Luft der Atacamawüste war das Fotojournalisten-Duo von spuckenden Geysiren, malerischen Lagunen und den wissenschaftlichen Sternwarten ALMA und La Silla begeistert. Weiter im Süden Chiles verkosteten die beiden bei Kleinwinzern fair gehandelten Wein, und sie lebten ein paar Tage naturnah mit Mapuche-Indígenas in einem winzigen Dörfchen. 

Die Multivisiossshow ist eine Kombination aus faszinierenden Fotos auf Großleinwand, live erzählten Geschichten, stimmungsvoller Musik und Originaltonaufnahmen. So entsteht eine ganz besondere Atmosphäre, die die Zuschauer zum entspannten Globalen Lernen, Schmunzeln, Genießen und Träumen einlädt.

 

 

 

Röttenbach zeigte sich von seiner besten Seite. Beim Neujahrsempfang 2016 stellte Bürgermeister Ludwig Wahl seine Kommune als engagiert, prosperierend, attraktiv für Neuzuzügler und sozial dar. Aber auch ein Dorf, das die Augen nicht vor Ungleichheit und Ungerechtigkeit in der Welt verschließt.

 

Diese Haltung wird ab sofort auch an den Ortsschildern dokumentiert. „Wir sind eine Fairtrade-Gemeinde“ erfahren Fremde wie Einheimische beim Ankommen. Manfred Holz als Ehrenbotschafter der Fairtrade Bewegung war am Donnerstagabend in die Lohmühlhalle gekommen, um der Gemeinde das Fairtrade-Gütesiegel nebst Urkunde zu überbringen.

 

 

Dass es dazu kommen konnte, „ist nicht ganz einfach gewesen“, sagte Wahl. Maßgeblichen Anteil an der Erfüllung der Kriterien hätten Röttenbacher Geschäfte und Gaststätten, soziale Einrichtungen, Kirchen und Vereine, die sich mit einer eigens ins Leben gerufenen Steuergruppe zusammengetan hätten, sagte der Bürgermeister und dankte allen. Seit 1986 verkauft ein Aktionskreis in Röttenbach fair erzeugte und gehandelte Produkte. Momentan packen 50 Mitglieder mit an und erzielen einen Umsatz von 12 000 Euro pro Jahr. Mit verschiedenen Aktionen und Verkaufsveranstaltungen wird das Bewusstsein für einen fairen Kreislauf geweckt.

Immer mehr Menschen greifen beim Einkauf zu gesunden Bio-Produkten.
Der Begriff Bio ist mittlerweile durch die EU-Öko-Verordnung geschützt.
Zum Standard gehört unter anderem der Verzicht auf Kunstdünger und
Pestizide. Gentechnische Veränderungen oder Bestrahlung von Lebensmitteln
sind ebenfalls verboten.  Details zur Öko-Verordnung finden Sie bei Wikipedia: 

 Europäische Öko-Verordnung

 
In Deutschland wird die Einhaltung der Bio-Standards durch das deutsche 
staatliche BIO-Siegel garantiert und kennzeichnet Produkte, die mindestens 
der EU-Ökoverordnung genügen.

Bio-Siegel und EU-Bio-Logo

 

Details zum Biosiegel finden Sie bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung:

 Das BIO-Siegel  

 

In unserem Laden finden sie viele Produkte, die nicht nur fair gehandelt sind,
sondern auch mit dem BIO-Siegel gekennzeichnet sind. Mit dem Kauf dieser 
Waren tun Sie also Gutes für die Produzenten in der Dritten Welt, für die Umwelt
und nicht zuletzt auch für Ihre Gesundheit.

Röttenbach-KaffeeUnseren exclusiven Röttenbach-Kaffee können sie nicht nur Samstags in unserem Laden am Rathausplatz erwerben sondern auch im Ladengeschäft von Kräuter Fuchs:

 

Kräuter Fuchs
Hauptstrasse 44
91341 Röttenbach

 

Durch den Kauf fair gehandelter Produkte unterstützen sie wirtschaftlich benachteiligte Menschen in der "3. Welt" und ermöglichen ihnen unabhängig von Spenden ein selbstbestimmtes Leben.

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